Infrarot-Ofenmantel-Temperaturmessung

Problematik:

Temperatur-Hot-Spots auf dem Drehrohrofenmantel geben Rückschlüsse auf Ausmauerungsdefekte im Drehrohrofen. Niedertemperaturzonen im Ausmauerungsbereich der Sinterzone lassen Rückschlüsse auf Ansatzbildung im Inneren des Zementdrehrohrofens zu.

 

Aufgaben:           

Erkennung und Visualisierung von Hot-Spots und Ansatz-Ringen

Integration der Messwerte in ein übergeordnetes Leitsystem

 

Infrarot-Linienscanner im Wetterschutzgehäuse

Lösung:

Thermische Ofenmantel-Überwachung an Drehrohröfen mit Infrarot-Zeilenkameras oder Infrarot 2D-Kameras

 

Komponenten der IR-OMT:

Hochleistungsfähige Infrarot-Linien-Kameras oder Infrarot 2D-Kameras für raue  Industrieumgebung

Robustes Wetterschutzgehäuse mit Heizung und Kühlung

Industrie-Steuerschrank für die Versorgung der Kamera.

PC-System mit Integration in das kundenspezifische Leitsystem

Software „IRT KilnMonitor“ für die Prozess-Überwachung, -Auswertung und -Analyse

 

 

 

Drehrohrofen-Überwachungs-Software

Übersicht Funktionen (Auswahl):

Mehrere Öfen

Darstellung und Verarbeitung bis zu 4 Öfen pro Auswerteeinheit.

Berechnung der Ausmauerungs- und Ringansatzstärken

Ausmauerungsschäden und Ringansätze werden mit Hilfe der aktuellen Ofenmantel-Temperaturen und der historischen Ofenmanteldaten aus der Datenbank (Brick-Management) tendenziell in ihrer Größe und Dicke berechnet.  

Hot-Spot-Finder

Falls ein Hotspot im Wärmebild entsteht, wird dieser gemäß seiner Koordinaten am Ofenmantel und als Zoombild herausgestellt. Dieser Hotspot wird dann in einer Trenddarstellung in Abhängigkeit des Temperaturanstieges dargestellt. Externe Gebläseturbinen können koordinatengenau platziert und von der „IRT KilnMonitor“ Software bedarfsbezogen geregelt werden. 

"Worst-case"- Bild

Bild, das an jedem Ofenmantelpunkt den bisher heißesten Temperaturwert darstellt (der Darstellungszeitraum kann frei gewählt werden).

Alarme

Alarmausgabe am Bildschirm, als akustisches Signal, über externe Hardware und als OPC-Alarm.

Historie

Der Ofenzustand (aufgenommenes Infrarot-Bild, Ausmauerungs- und Anbackungsstärke, Alarmstatus) wird kontinuierlich in einer Datenbank abgespeichert.  

Client-Server-Modell

Der Server ist der Rechner, der die Daten vom Scanner empfängt. Client kann jeder Rechner im lokalen Netzwerk sein (optional auch über das Internet).  

Ring-Schlupfüberwachung

Vorteile:               

Pyroelektrischer Sensor mit Drift-Stabilität

Multi-Kamera-Lösung auch für eingehauste Drehrohröfen

Bei Mehr-Kamera-Lösung keine Schattenbildung, keine zusätzlichen Pyrometer erforderlich

Zeilen-String mit Linsenoptik (wartungsarm, hohe Lebensdauer)

Optimierte Messzeile durch den Einsatz von Objektiven,  bestmögliche Abstimmung auf den Drehrohrofen

Geringe Absorption von H2O (Wasserdampf oder Nebel) in der Messwellenlänge 8 – 14 µm

Netzwerkfähig durch Ethernet-Schnittstelle

 

3D-Darstellung in Falschfarbendarstellung
Einsatz von Infrarot-Kameras an Drehrohröfen
3D-Darstellung mit Ausmauerung
2D-Abwicklung des Drehrohrofens
Installationsschema